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Meine Geschichte

Schon als kleines Kind haben Pferde mich angezogen. Diese Kraft, Wildheit und gleichzeitig die tiefe Sanftmut vereint in einem Wesen waren schon immer fast magisch für mich.

 

Meine Reise begann recht klassisch: Ich lernte reiten im Reitverein, war ehrgeizig, absolvierte Reitabzeichen, besuchte Lehrgänge und ritt Turniere.

Parallel dazu verbrachte ich jedes Jahr als Kind Zeit auf einem Ponyhof – ohne Sattel, draußen in der Natur. Dort habe ich gespürt, was Freiheit mit Pferden bedeutet.

 

Irgendwann merkte ich, dass sich der klassische Weg im Reitverein für mich nicht mehr richtig anfühlte. Es tauchten immer mehr Fragen auf: Warum reagieren Pferde so, wie sie reagieren? Was brauchen sie wirklich? Wie kann ich ihnen gerecht werden? Kann man ein Pferd nur beim Reiten ausbilden? Was ist mit Bodenarbeit und Handarbeit? Was kann man einem Pferd an der Longe beibringen? Wozu eigentlich das ganze Equipment? Welchen Sinn hat das Reiten für mich? Wo will ich hin und was entspricht mir?

 

Schon damals hatte ich eine besondere Verbindung zu Pferden, die als „schwierig“ galten – zu denen, die missverstanden wurden. Diese Pferde haben mich geprägt und meinen weiteren Weg bestimmt. Durch sie bestärkt, suchte ich nach Antworten und einem Ausbilder, der mich, mein Wesen, meine Stärken und Schwächen sieht. Jemand, der das Wesen der Pferde sieht und nicht nur für das eigene Ego reitet.

 

Meine Suche nach Antworten führte mich quer durch Deutschland und schließlich nach Portugal, wo ich in Lisa Voss und José Carlos Coutinho meine Mentoren fand. Dort durfte ich tief in die klassische Dressur eintauchen – und vor allem lernen, die richtigen Fragen zu stellen.

Wer mehr über meine Mentoren erfahren möchte, kann gerne bei Facebook nach den beiden suchen. 

In einer mehrjährigen Ausbildung habe ich einmal mehr erfahren, wie komplex die Arbeit mit Pferden wirklich ist: dass es keine schnellen Lösungen gibt, sondern feine, sensible Gleichgewichte, die es zu verstehen und zu erhalten gilt. Die richtige Balance des Pferdes und vor allem auch des Reiters am Boden und im Sattel sind zentrale Bestandteile. Ich durfte viel und hart an mir selbst arbeiten. Begreifen, dass wirkliches Reiten viel mit Persönlichkeitsarbeit zusammenhängt.

 

Mein Weg ist nach wie vor geprägt von Höhen und Tiefen. Zweifel, Frustration und viele emotionale Momente gehören genauso dazu wie Wachstum, Freudentränen und Erkenntnis.

Ich habe vieles hinterfragt – nicht zuletzt mich selbst.

 

Und genau darin liegt heute meine größte Stärke.

Ich weiß, wie herausfordernd es in der heutigen Zeit ist, ein Pferd zu besitzen und diesem gerecht zu werden. Die moderne Pferdewelt mit all den vielen Trainern, Ausbildungen, Ansätzen und Meinungen ist schlicht überwältigend. Vielerorts fehlt Wissen und Feingefühl, stattdessen herrscht Verunsicherung und der oft kritische Blick ins Außen. Das eigene Bauchgefühl wird abgetan und oft an Gewohntem festgehalten, obwohl es nur anstrengend ist. Gerade unsere Pferde konfrontieren uns oft schonungslos als Spiegel unserer selbst.

Heute verbinde ich meine Erfahrung mit Pferden mit der Arbeit mit Menschen. Ich begleite Mensch-Pferd-Paare dabei, sich wirklich zu verstehen – ehrlich, individuell und ohne vorgefertigte Lösungen. Dabei fließen auch meine Kenntnisse aus der Arbeit mit inneren Prozessen und Trauma mit ein.

Mir geht es nicht nur um Technik oder Leistung, sondern um Verbindung, Klarheit und ein echtes Miteinander.

Denn nur wenn beide – Mensch und Pferd – sich als Team verstehen, kann daraus etwas entstehen, das trägt: mit Freude, Leichtigkeit und Tiefe.

Das Leben mit Pferden erfordert Ausdauer, das kritische Hinterfragen des eigenen Wirkens, Hingabe und Ehrlichkeit bei der eigenen Zielsetzung.

Warum heißt mein Konzept EquiTanz? Das erfährst du hier

 

Impressum


Sarah Silke Ginglas
Steinweg 6, 35516 Münzenberg
0176/30397699
kontakt@equitanz.de
Als Kleinunternehmerin im Sinne von § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus


 

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